Wunden, die man nicht sieht
Ein großes Schloß
und Schüsseln aus reinem Silber,
Kissen aus Damast.
Du sagst, Du liebst und sorgst für mich,
nie hat Deine Hand eine Wunde auf meinem Körper hinterlassen.
Doch an den längsten Stunden des Tages
höre ich nur meine eigene Stimme.
Bitte schließe das goldene Schloß auf,
damit ich bei Dir sein kann.
Denn furchtbar sind die Wunden,
welche die Einsamkeit in meine Seele peitscht,
und die ich trage, weil Du sie nicht an mir siehst!
(c) Britta Durchleuchter, 6. November 2008 |