Torro
Torro ist am 29. April 2011 über die Regenbogenbrücke gegangen, und wir trauern unendlich mit seiner Familie. Gleichzeitig sind wir ihnen sehr dankbar dafür, dass wir die Erinnerungen an ihn mit ihnen teilen dürfen.
"Torro hat uns am vergangenen Freitag verlassen. Wir sind so glücklich, dass wir ihn kennen und lieben durften und sind so traurig, dass er nur 1 ¼ Jahre bei uns sein durfte. Er hat uns so viel gegeben und hat sich an allem gefreut, was er kennen lernen durfte. Ich schicke euch ein paar schöne Erinnerungen an unsere gemeinsame Reise nach Wales mit. Wir waren an der Küste unterwegs und er genoss von Tag zu Tag das Wasser etwas mehr, vor dem er ja Angst hatte, als er zu uns kam." |
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Gute Reise, kleiner "Globetrotter" Torro! |

Nach dem erfolgreichen "Probewohnen" darf Torro nun endgültig in Hürth wohnen bleiben!!! (Stand 30. Januar 2010) Und um zu zeigen, wie gut es dem Schmusebären dort geht, ist hier ein Bericht vom 31. Januar 2010: Hallo Leute,
ich melde mich heute klatschnass, wir haben im Schnee getobt. Aber von vorne: Am Freitag war ich mit meinen Menschen im Bauhaus. Soooo viele Pflanzen, und ich durfte sie nicht als "meins" markieren! Stattdessen haben wir eine Schneeschaufel gekauft, damit das Schaufeln zu zweit schneller geht. Gestern und heute habe ich dann morgens immer geholfen, wenn Armin und Ingrid mit der Schneeschaufel hantiert haben. Sie haben den Schnee in die Luft geworfen, und ich habe versucht, ihn zu fangen. Schnee schmeckt mir klasse (aber Ingrid sagt, ich soll nicht so viel davon fressen), und ich grabe mich immer möglichst tief in die Verwehungen ein. Danach nennen sie mich immer Eisbär, weil ich so weiß bin. Auf der verschneiten Straße mache ich mit Ingrid Wettrennen, spiele Fangen mit Armin und belle so laut, dass auch alle anderen Nachbarn wach werden und wissen, dass es Zeit wird, den Schnee vom Gehweg zu werfen. Gestern waren wir im Leckerland - ähem, im Fressnapf. Das sind ja nette Leute, die Verkäuferinnen haben mich alle gekrault und mir aus allen offenen Regalen Leckerli angeboten, damit meine Menschen herausfinden konnten, was ich am liebsten mag. Schmatz, das war eine große Auswahl! Besonders gut schmeckt mir das harte Pansenbrot, dafür wurde ich gelobt, weil ich mir etwas Gesundes ohne Zucker und ohne Mais ausgesucht habe. Und eine Verkäuferin hat sogar ihren Hund aus dem Hinterzimmer geholt, damit wir uns beschnüppeln konnten. Doof finde ich immer noch die durchsichtigen Wände, gegen die ich immer wieder laufe. Warum könnt ihr denn nicht Wände aus Stein oder Holz bauen, wie ich es von zuhause kenne? Menschen nennen das Glas, ich nenne das Gemeinheit! Wenn ich vor einem meiner Menschen aus dem Garten rein renne, stoße ich mir immer den Kopf. Besonders blöd fand ich es am Freitagabend. Meine Menschen gingen im Keller in einen ganz kuschelig warmen (95°C) Raum, und als ich hinterher gehen wollte, hatte ich mir schon wieder die Nase an einer durchsichtigen Tür gerammt! Ingrid hat die Parole "Fensterputzverbot" ausgegeben, bis ich weiß, wie Glas aussieht und vorsichtiger werde. Heute scheint die Sonne und wir sind verabredet, nach der Sendung mit der Maus eine ganz lange Winterwanderung zu machen. Bis bald, Euer Torro |
Wir möchten an dieser Stelle dem Verein Berner Sennenhunde in Not e.V. noch einmal recht herzlich dafür danken, dass sie für uns ein offenes Ohr hatten, ihre helfenden Hände und Fahrer einsetzten und somit die Rettung Torros, der einen Winter in Kroatien nicht überlebt hätte, möglich machten! Gleichzeitig bedanken wir uns von ganzem Herzen bei seiner tollen Pflegefamilie, welche den armen, dünnen Bären aufgepäppelt und liebevoll gepflegt hat. Ihr habt fantastische Arbeit geleistet und Torro dadurch ein "neues" glückliches Leben in einer lieben Familie ermöglicht! Gemeinsam habt Ihr es geschafft, diesem "Schmusebär" eine Zukunft in Liebe und Geborgenheit zu ermöglichen, - und dafür sagen wir DANKE! Diese beispielhafte Zusammenarbeit hat das Ziel erreicht, das wir uns für alle Hunde wünschen: Endstation Liebe! Das Team der Neufundländer-Nothilfe e.V. |
Torro on Tour (Stand Juni 2010) |
Torro am Großen Sankt Bernhard Paß |
Torro im Genfer See |
Torro vor dem Schloß Chillon am Genfer See bei Montreux |
Torro auf dem Weg in den Po |
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Torro und Ingrid beim Wandern im Appenin |
Torro beim Wandern nahe Pavia |
Torro beim Wandern in den Reisfeldern bei Vercelli |
Torro im Piemont (allerdings waren die Kirschen noch nicht reif) |
Torro und Armin in Pisa |
Torro im Vatikan auf dem Petersplatz |
Torro und ein britischer Torro-Fanclub in San Gimigniano (Toscana) |
Torro am Strand von Carrara
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Torro und Armin beim Wandern in der Toscana |
Torro wälzt und paniert sich auf einem Wanderweg im Appenin |
Torro beim Saufen aus einem Brunnen in Berceto |
So sieht ein glücklicher Neufundländer aus, oder etwa nicht???? :-) |
Aus einer Email von Torros Frauchen (4. März 2010): ....denn ich habe da eine neue Liebe, die mich vom Rechner wegzulocken versteht: Torro stupst mir dann einfach so lange mit der Schnauze an den Ellbogen, bis ich die vielen Tippfehler satt habe und mit ihm in den Garten gehe oder ihn 2-5 Stunden am Stück kraule. So ein Schmusebär! Und gesprächig ist der, das habe ich bei einem Hund noch nie erlebt. Wenn Armin abends nach hause kommt und von der Arbeit erzählt, ich von meinem Tag berichte und meine Mutter die neuesten Schelmereien unseres Hundes zum Besten gibt, bellt und brummt er in einer Tour mit, als wolle er von seinen Erlebnissen lieber selbst erzählen. Er hat jetzt eine Freundin: Lucy, eine Golden Retriever-Dame, die wir immer auf der Morgen- und Abendrunde treffen. Mittags treffen meine Mutter und er immer ein wildes Knäuel aus sechs Hunden und zwei Frauen, die ihn immer ganz fürchterlich anschreien (die Hunde, nicht die Frauen), aber von Mal zu Mal näher kommen. Das wird bestimmt noch eine dicke Freundschaft! Viele Grüße aus dem sonnigen Rheinland, natürlich auch an Britta und dein Rudel, Ingrid
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Und hier sind die ersten Fotos aus seinem neuen Zuhause: |
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Das ist mein Beobachtungsposten vor dem Haus |
Hier wohne ich! |
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Das ist meine erste Hundebegegnung im Kölner Grüngürtel gewesen, und gleich auf Augenhöhe, perfekt! |
| Vor diesem kleinen schwarzen Tier hatte ich etwas Angst. Es roch zwar nach Hund, war aber so klein und schnell, dass ich nicht so schnell gucken konnte, wie es um mich herum hüpfte. Frauchen sagt, junge Hunde sind so, - und ich bin froh, dass wir sowas nicht zuhause haben! | ![]() |
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Ein Kumpel meiner Menschen will sich wohl bei mir einschmeicheln und hat mir einen ganzen Sack Schweineschwänze mitgebracht. Das ist einer davon. Köstlich!!! |
eingestellt am 26. November 2009, aktualisiert 17. Januar 2010 |
So sah Torro aus, bevor er in seine Pflegefamilie kam: |
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Und so sah Torro aus, kurz bevor er seine Pflegefamilie wieder verließ: |
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Ein glücklicher Neufi! |