Nachruf des Tierschutzliga-Dorf auf Schnecke:

Am 21.9.2009 folgte Schnecke ihrem geliebten Bruder Bärli über die Regenbogenbrücke.

Ihr ging es in den letzten Tagen immer schlechter. Schnecke schmeckte ihr Futter nicht mehr, sie wollte nicht mehr gerne aufstehen und war nicht einmal mehr zu einem kleinen Spaziergang zu überreden. Selbst ihre Medikamente, gut verpackt in Leberwurst, nahm sie nicht mehr auf.

Um Schnecke ein weiteres Leiden zu ersparen, entschieden wir uns dafür, sie für immer gehen zu lassen. Die Beruhigungsspritze unserer Tierärztin merkte Schnecke schon gar nicht mehr und ganz friedlich schlief sie auf ihrer Decke ein.

Schnecke war ihr ganzes Leben ein wahnsinnig ängstlicher Hund. In den 9 Jahren, die sie bei uns im Tierheim lebte, lernte sie, lange Spaziergänge zu lieben und als sie noch jünger war, schwamm sie unglaublich gerne in der Talsperre. Aber die Berührung durch den Menschen war ihr extrem unangenehm, da sie es als Welpe nie kennen gelernt hatte. Nur wenige Menschen schafften es, Schneckes Vertrauen zu erobern. Nur ihrer Patin Sylvia vertraute Schnecke zum Schluss so sehr, dass sie ihr sogar das Fell ausbürsten konnte.

Vielen Dank liebe Sylvia, dass Du Schnecke so viel Zeit geschenkt und soviel Vertrauen und Liebe gegeben hast!

Quelle: Tierschutzligadorf

Auch das Team der Neufundländer-Nothilfe e.V. trauert gemeinsam mit dem Tierschutzliga-Dorf um Schnecke und dankt Sylvia unbekannterweise dafür, dass Schnecke bis zum Schluß nicht alleine war.