Rosemary

? 1999 - 25. April 2010

Am 25. April 2010 musste Rosemarys Frauchen die alte Neufundländer-Dame für immer gehen lassen. Die Regenbogenbrücke ist der einzige Ort, an dem sie nicht mehr leiden muss. Die Organe versagten, - und so blieb nur noch die Entscheidung, sie zu erlösen.

Nur 3 Monate war sie bei Helga, - doch jeder, der sie kennen lernen durfte, könnte jetzt schon Romane über sie schreiben. Ganz besonders Helga, die Rosemary immer liebevoll "Mein Schatten" nannte, - denn wo sie war, war auch Rosemary! Vielleicht nicht ganz uneigennützig, denn immerhin war Helga ja nicht nur die tolle Schmusefreundin, sondern auch der "bezirzbare" Weg zum "Menschenfutter".
Menschenfutter, das nach Rosemarys Meinung nur für sie bestimmt war. Völlig ausgeschlossen, dass irgendwer - egal ob Mensch, ob anderer Hund - die Wurst und den Braten genauso gerne essen würde.

Liebe Rosemary, gerne hätte Helga Dir noch den Sommer gegönnt, damit Deine alten Knochen im Sonnenlicht Kraft tanken und Deine Alterswehwehchen mit Wärme behandelt werden könnten. So bleibt leider nur der Abschied nach einer viel zu kurzen, aber intensiven Zeit mit Dir, - und die Hoffnung, dass Du zumindest die Wärme des Herzens von Deinem letzten Frauchen mitnehmen konntest.

Lauf über die Regenbogenbrücke, schnell, ohne Schmerzen und Atemnot! Vielleicht gibt es dort auch Menschenfutter, das nur für Dich bestimmt ist.

Und Danke für Deine unvergleichlichen Schmusestunden!

Dein Frauchen Helga und das Team der Neufundländer-Nothilfe

 

Auch im Heft des Tierheims Bonn ist Rosemary verewigt!

------> Mitteilungen des Tierschutzvereins Bonn und Umgebung e.V. Nr. 1/2010

(Nachts, wenn alles schläft, Seite 43)



Am 30. Januar 2010 konnten wir im Rahmen des "Projektes Laura" die alte Rosemary aus dem Tierheim Bonn in unsere Obhut nehmen, und sie wird nun liebevoll in Goch am Niederrhein aufgepäppelt, wo sie auch für den Rest ihres Lebens bleiben darf.

(30. Januar 2010)

 

an Rosemarys "Schutzengel":

Edith Jürgens
Sabine Lennartz

Am 10. April 2010 erhielten wir diese wunderschönen aktuellen Fotos, - und genau so stellt man sich einen glücklichen Neufi vor, oder?

Leckerchen ist Rosis größte Leidenschaft, - vor allem kredenzt vom geliebten Frauchen!
Sie lacht doch, oder etwa nicht??? :)

Patin Edith hat Rosemary ein Paket geschickt, das Britta am 6. März 2010 ablieferte.

Und man sieht, dass und wie es ihr schmeckt, oder? :-)

Schweineohr!!!!!! SUPER!!!!
Das hat geschmeckt!
Und Besuch bekam ich auch wieder!
Und die kann ganz prima kraulen!
Geh' mal los und hole Nachschub!
Dass ich sowas noch erleben darf!
Mir geht es richtig gut!

 

Am 12. Februar 2010 bekam Rosemary Besuch, und hier sind ein paar Fotos von ihr:


Hallo Leute,

dies bin ich, Rosemary, mit meinem jetzigen Frauchen Helga.

Wenn Helga ihre Tasche auspackt, helfe ich ihr dabei, - denn da könnte ja was Freßbares drin sein. :)
Das Größte für mich ist es zu schmusen....
...denn dann fühle ich mich richtig wohl und geliebt!
Auch mit dem Besuch schmuse ich gerne
Ja, genau dort....hmmm....so ist's richtig....hmmm...
Liebe Patin Edith, ich kenn' Dich zwar nicht persönlich, - aber ich habe gehört, dass DU der Neufundländer-Nothilfe e.V. meine alte Adresse gegeben und es somit möglich gemacht hast, dass ich nun ein so tolles Zuhause habe!

Dafür möchte ich Dir mit diesem Lächeln danken!

Hier bin ich, und hier darf ich für immer bleiben!!!!

Danke auch an meine ehemaligen Pfleger und Gassigänger aus dem Tierheim, die mir die Chance auf ein Leben gaben, das ich nun in vollen Zügen genießen kann!!!

 

Bericht vom 5. Februar 2010

Das wichtigste zuerst: Die Spritzen wirken!!! Rosemary hat sogar schon versucht zu ihrem Frauchen ins Bett zu krabbeln. :-)

Für Rosi gilt das Motto: Wo du bist, da möchte ich auch sein! Durch Stupser fordert sie ständig zum Kraulen auf, und sie schmust für ihr Leben gerne. Ihr Lieblingsplatz ist die Decke vor dem Kaminofen, doch geht sie inzwischen auch schon selbstständig in den Garten und wieder zurück ins Haus.
Rosi entwickelt sich zu einem "Gourmet", - während Essensreste ihre "Lieblingsspeise" zu sein scheinen (vermutlich aufgrund ihrer Vergangenheit als Kettenhund), darf es jetzt nur noch teures Dosenfutter aus Aluschalen sein. Natürlich ist auch grundsätzlich alles interessant, was "Mensch ißt"!

Ganz ihrem Alter entsprechend entwickelt Rosi auch die "selektive Schwerhörigkeit": ihren Namen überhört sie geflissentlich, während das Wort "Leckerchen" seine Wirkung nicht verfehlt und die alten Knochen mächtig in Bewegung bringt. :)

 

1. Bericht
(1. Februar 2010)

Heute waren wir mit Rosemary beim Tierarzt, und sie bekam erst einmal eine Spritze gegen ihre Schmerzen (Spondylose/Arthrosen?).
Diese wird sie zunächst alle 2 Tage bekommen, bis sie wieder in der Lage ist, sich freier zu bewegen und besser zu laufen. Dann wird sie auch in der Lage sein, ihre Muskeln wieder ein bißchen aufzubauen.
Des weiteren sind auch genauere Blutuntersuchungen geplant, da vorausgegangene Untersuchungen auf Leishmaniose und andere Krankheiten hinwiesen.

Bereits kurze Zeit später, als wir wieder in ihrem Zuhause angekommen waren, zeigte sich bei "Rosi" schon eine Besserung. Sie zeigt sich sehr bewegungsfreudig, hat aber noch gravierende Schwierigkeiten, vor allem beim Hinsetzen und -legen.
Rosemary ist sehr neugierig, erkundet alles und jeden, ist sehr verschmust und jeder Mensch ist "ihr Freund", - selbst fremde Menschen (und auch der Tierarzt) werden "gnadenlos angeschmust". :)

Auch mit den Hunden und Katzen in ihrem Zuhause kommt sie bestens klar.

 

 

Wir versuchen alles, um Rosemary einen wunderschönen Lebensabend ermöglichen zu können und wären glücklich einen Paten zu finden, der gemeinsam mit uns dieses Ziel zu verwirklichen versucht.

Ihre Neufundländer-Nothilfe e.V.

 


Rosemarie (Neufundländer)

Rosemarie ist zwar eigentlich eine stattliche Neufundländerdame, doch momentan aufgrund ihrer traurigen Vergangenheit als Kettenhund und gesundheitlicher Probleme eine ganz arme Hündin, die dringend ein neues Zuhause sucht, in dem sie gepäppelt wird. Rosemarie ist ein Schatz von Hund - in sich ruhend, immer freundlich, aufgeschlossen und sehr verschmust. Selbstredend, dass sie sich mit ihren Artgenossen bestens versteht. Auch mit einer Katze ist eine Sozialisierung vorstellbar. Wichtiger als der Kontakt zu Artgenossen ist der anhänglichen Rosemarie jedoch die Zuwendung von Menschen.

Obwohl Rosemarie derzeit noch gehegt und gepflegt werden muss, bedeutet dies nicht, dass sich Menschen nur aus Mitleid für sie entscheiden sollten. Denn ist die Hündin einmal wieder zu Kräften gekommen - derzeit ist sie noch sehr dünn - wird sie ein Bedürfnis nach Bewegung und Abwechslung, natürlich ihrem Alter entsprechend, aber wie jeder andere Hund auch haben. Trotzdem Rosemarie wegen ihres Allgemeinzustands auf ein zweistelliges Alter geschätzt wurde, könnte es sogar sein, dass sie jünger ist, denn ihre Zähne sind noch in einem auffallend guten Zustand.

Eine liebe Familie mit ebenerdigem Zuhause wäre Rosemaries und unser größter Wunsch!

Rasse Neufundländer
Geschlecht Hündin
Geboren 1999
Verträglich mit Artgenossen? ja
Katzenverträglich? ja
Verträglich mit anderen Tieren? vorstellbar
Autofahren? ja
Alleine bleiben? noch nicht
Im Tierheim seit 16.11.2009