Leo
Weiteres von und mit Leo kann man hier lesen ---> 
Am 23. März 2008 wurde Leo 3 Jahre alt! Das Team der Neufundländer-Nothilfe wünscht diesem Prachtjungen alles Liebe und Gute zum 3. Geburtstag!!! |
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Hallooo! Hier bin
ich mal wieder - ein müder Bär! (7. Januar 2008) |
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Was
ist ein Pausenclown?
(23. Dezember 2007) Hallo
– hier bin ich!
Mein Leben hat sich rasant rasend verändert. Ich bin völlig atemlos. Das könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen. Ich war nämlich in Paris! Jaaa! Mit Mama und Papa und dem Chef und den anderen beiden – wir alle! Sooo weit bin ich mitgefahren, und ich war gaaanz lieb, hat die Mama gesagt. Und weil ich so lieb war, hab ich auch Croissants bekommen. Einen und noch einen ganzen für mich ganz alleine. Aber die anderen auch. „Maman“ (= seht Ihr, ich hab sogar französisch gelernt – ha!) „Maman“ hat alles gerecht geteilt, weil wir nämlich alle so lieb waren. Wir haben uns im Auto nicht gekeilt, nicht gejault, nicht geknippt und nicht gebellt. Letzteres ist mir besonders schwer gefallen, weil ich doch so viel gesehen hab, was ich gerne erzählt hätte. Aber ich hab mir ein Beispiel am Blindfisch genommen. Der muß ja auch dauernd erzählen und fragen, wo wir anderen und „Maman“ und Papa immer sind. Und der war ganz still. Also war ich auch still. Naja, bis auf das eine Mal, als so eine doofe Frau an einem Häuschen, wo Papa angehalten hat, wieder Geld von Papa wollte, – und das auch noch auf Französisch! Das ist doch doof, hab ich gesagt. Die sollen doch nicht Papas ganzes Geld nehmen. Sonst hab ich kein Lecker mehr, hab ich denen gesagt. „Maman“ hat mich verstanden! Aber Papa hat gesagt, ich sollte still sein. Und dann hab ich nur noch gegrummelt, wenn bei Papa wieder an so einer Stelle abkassiert wurde. Was Papa ärgert ist, daß ich immer so neugierig bin, wenn wir irgendwo anhalten. Dann versuch ich immer gleich aus dem Auto zu springen, wenn die Tür auf geht. Aber das soll ich nicht. Aber da sind doch die vielen Gerüche, die ins Auto steigen, und das muß ich doch kontrollieren! Ob der Papa das noch lernt, daß ich das machen muß? Na, ich weiß nicht! Ich hab es ihm ja ins Gesicht gebellt, daß er mich jetzt sofort rauslassen soll. Aber er will nicht. Das warte ich nochmal ab. Vielleicht überlegt er sich das ja noch, und ich darf doch gleich immer als erster sofort aus dem Auto hüpfen??? Heute hat meine Mama etwas gesagt, was ich nicht verstanden hab! Sie sagt zu mir „Pausenclown“. Helft mir doch mal, sagt mal, das ist doch ein Schimpfwort – oder nicht? Sie sagt das immer dann, wenn ich fertig bin mit Pipi oder Häufchen machen und zu den anderen renne, um mit ihnen zu spielen. Und das mach ich auch zuhause, wenn mir langweilig wird. Also bei dem Mädchen hab ich das schon beinahe aufgegeben. Die ist ja schon eine „ältliche Dame“ (vorsichtig ausgedrückt!) Weil die nämlich bald 10 ist. Und sie ziiiiiiert sich doch iiiimmer!!!! Und der Blindfisch sieht mich nicht. Da kann ich nur im Vorbeirennen einen Schlappkuß am Mäulchen abgeben. Wenn ich das mach, sagt der immer „wuff“ – für alle, die das nicht verstehen: das heißt „Ja, ja, ist schon ok!“ Ist das „Pausenclown-sein“? Heute hab ich wieder
mit dem Chef gespielt. Ich hab ihn herausgefordert und mich dann vor
ihm hingelegt. Als er kam, drehte ich mich schnell auf den Rücken.
Da hat er eine ganze Weile über mir gestanden und über meiner
offenen ungeschützten Kehle! Ich lag ganz still! Ja, ich hör
schon, daß Ihr sagt, damit hätte ich sein Chef-sein anerkannt.
Na klar! Ist ja auch so! Er ist der Chef, weil er nunmal der Chef ist.
Er hat mir auch gesagt, daß ich noch viel lernen muß - ja.
Sagt Papa auch immer. Chef wartet, wenn ich im Graben bin, daß
ich wieder raus komme. Und er wartet, wenn ich auf dem Feld mein Geschäftchen
mache. Das macht er bei den anderen auch so: da setzt er sich dann hin
und guckt so rum, als interessierte ihn alles gaaaar nicht. Wir sollen
bloß nicht merken, daß er auf uns wartet. Das wissen wir
alle. Also, das Wort beschäftigt mich doch sehr. Darum geh ich jetzt mal schlafen, um zu überlegen, was das noch alles bedeuten kann. Ach so, – ich
hab heute die Susi und die Lili kennen gelernt. Das sind beide Westi-Damen.
Die Susi ist schon älter. Aber die Lili, die ist ein Miniwesti-Mädchen!
Mit der kann ich auch rennen. Wirklich! Naja – wenigstens ein
bißchen. Weil sie doch sooooo dusselige kurze Beinchen hat. Aber
nett sind die beiden – ehrlich! Jetzt denk ich aber nochmal über
den „Pausenclown“ nach. Vielleicht hat der ja auch was mit
der Lili zu tun? Da hat Mama das nämlich auch wieder zu mir gesagt.
Ich geh jetzt nachdenken – Tschüß erstmal |
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Leo, - eine Weihnachtsgeschichte :-) |
Am 14. Dezember 2007 erhielten wir die erfreuliche Mitteilung: Leo
hat ein Zuhause gefunden! Er schrieb uns: Also, ich sag Euch – die haben hier noch DREI solche wie ich bin! Und als ich die gesehen hab, da hab ich gleich gemerkt, die sind in Ordnung. Daher hab ich auch gemacht, was die mir signalisiert haben: 1. Papa ist der Boß
– hab ich anerkannt Und danach richte ich mich halt. Die anderen Drei sind nicht mehr so fit, hab ich gemerkt. Bei dem Hundechef muß ich mich vorsehen. Der passt nämlich auf, daß ich nicht zu schnell größenwahnsinnig werde in meinem jugendlichen Leichtsinn – hat er gesagt – hab ich genauso verstanden. Also geh ich ihm nicht auf den Geist – allerdings, wenn ich ein Stöckchen hab, dann kommt er gelaufen und will mitspielen. Da lass ich ihn denn auch ein bißchen. Muß man ja, als der Jüngere hat man ja Respekt vor dem Alter und den kaputten Knochen. Als ich hier ankam, hat mir die Mama gleich eine saubere Decke hingelegt, und ich darf die ganz für mich alleine haben. Aber manchmal will der Chef die Decke, den lass ich dann auch. Aber wenn die anderen kommen und auch mal auf meine Decke wollen, dann geh ich auf deren Platz, echt! Und die lassen mich das auch tun. Genauso darf ich nach dem Fresschen aus meinem Napf auch probieren, ob die anderen was anderes hatten. Haben die nie, aber ich muß doch wenigstens nachgucken. Wer weiß, ob sich da nicht mal was ändert…. Heute bin ich ziemlich viel gerannt, da bin ich jetzt müde, und ich geh jetzt schlafen, auf mein Plätzchen vorne an der Tür. Da lag sonst immer der Blindfisch. Aber der schläft ja seit ein paar Wochen woanders (ich soll das ja nicht erzählen, aber der ist nachts immer in Mamas Bett – pssst, nicht weiter sagen!!!) Bloß, weil er halt sooo alt ist und blind, da darf der das. (Jetzt hab ich ein Mama-Geheimnis ausgeplaudert- uiuiui). Und stellt Euch mal vor! Heute hat die Mama mit dem Papa nochmal so komische Sachen geredet: die haben gesagt, daß sie jetzt SECHS sind. Da hab ich mal gezählt und bin auf FÜNF gekommen. Und dann hat die Mama gesagt, daß ich die Nummer Sechs bin. - - - - Booooh - - - - - - Stellt Euch das mal vor! Die Drei sind jetzt meine Geschwister und Mama und Papa sind MEINE MAMA und MEIN PAPA. Da bin ich aber gleich hingerannt und hab sie zwangsgeknuuuutscht. Wißt Ihr, wie das geht? Das ist so, da stell ich mich vor die hin, wenn die auf dem Stuhl sitzen, und dann brauch ich nur den Kopf zu heben und die Zunge rauszuschlappen, dann hab ich Mamas Gesicht oder Papas Bart im Griff!!! Da lachen die beiden immer. Dabei ist das für mich eine ernste Sache! Ich will denen doch sagen, wie lieb ich sie schon hab, und daß ich alles für sie richtig machen möchte, und daß sie sich auf mich verlassen können! Ich bin aber ganz sicher, daß Mama und Papa mich verstehen. Ich werde Euch öfter mal einen Brief schreiben, und Mama hat gesagt, daß sie auch mal Photos macht und Euch schickt. Aber für heute ist Schluß, ich muß jetzt schlafen, hat Mama gesagt. Viele Grüße von Eurem Leo |
Seit dem 9.12. befindet er sich in einer Pflegestelle, wo er erst einmal zur Ruhe kommen kann. Nach Beobachtung gibt es dann neue Informationen über ihn. Kontakt: |
Im November 2007 war Leo leider wieder auf unserer Webseite wie folgt vorgestellt: Dringend Leo (geb. 23.3.2005, kastriert, gechipt und geimpft) sucht neuen "Wirkungskreis" bei hundeerfahrenen (am liebsten Neufi-erfahrenen) Menschen. Da Kinder ihm großen Stress bereiten, braucht er ein ruhiges, kinderloses Umfeld, in dem ihm Streicheleinheiten zukommen, die er auch gerne annimmt. Dieser junge Wildfang benötigt eine konsequente, aber liebevolle Führung und vor allen Dingen einen "ruhigen Pol", damit er seine innere Ausgeglichenheit wiederfinden kann. Leo ist ein lieber und großer Schmuser, der alters- und erfahrungsgemäß versucht seinen Willen durchzusetzen und seinen Unmut schon mal durch Knurren ausdrückt, was wir als Unsicherheit und Überforderung deuten. In seiner jetzigen Familie "flüchtet" er vor den Kindern. Er befindet sich zurzeit im Dauerstreß. Wer mehr über diesen hübschen Burschen erfahren möchte, wende sich bitte an Tel. 0 86 31 - 18 65 11 (bitte mutig auf AB sprechen) oder per Email info@neufundlaender-nothilfe.de unter Angabe der Telefonnummer, so dass wir zurückrufen können. |
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Hallo, ich heiße Leo und wollte allen Neufis in Not Mut machen, indem ich etwas von mir erzähle! Ich bin 14 Monate
jung und habe bisher nicht viel schönes erlebt, denn meine erste
Familie hat mich weggegeben, und so bin ich in die Neufundländer-Nothilfe
reingerasselt. Zum Glück kam ich in eine total liebe Pflegefamilie,
die sogar zwei Artgenossen hatten,die mir meinen Leidensweg ein wenig
nehmen konnten. UND VIEL GLÜCK an alle anderen Neufis in Not!!! EUER LEO |
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Heute (16. September 2006) kam Post von Leo
Euer Leo |
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Post
von Leo vom 22. Oktober 2006 |
Hallo Ihr lieben
Leser, Euer Leo |
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