Hallo liebe Neufi-Freunde,
wir
möchten Euch eine kleine Story erzählen.
Es
war Dienstag, den 20. November vergangenen Jahres, als alles
begann:
Es
war früh
abends, als wir einen Anruf von Christa Scheffelmeier bekamen.
Sie
erzählte uns, dass sie eine Not-Hündin aus Frankreich
für uns hätte. Jedoch wusste Christa nicht viel über
diese Hündin. Zehn Minuten später bekamen wir einen erneuten
Anruf, diesmal jedoch von einer Frau B., die selbst Mitglied in
einer Tierschutzorganisation (Tiere ohne Grenzen) ist. Wir verabredeten
uns mit Frau B. für Samstag, den 24.November 2007, im Saarland
um 15:00 Uhr.
Also
machte sich ein Bruchteil der Familie auf den Weg nach Saarbrücken
zu dem Treffen, das das Leben unserer Familie endgültig ändern
sollte.
Wie
mit Frau B. abgesprochen, trafen wir uns auf einem Parkplatz im
weit entfernten Saarbrücken.
Frau
B. freute sich sehr uns anzutreffen. Dann kam der große
Augenblick: Sie öffnete nach einer kurzen Begrüßung
den Kofferraum ihres Kombis, und wir sahen zum ersten Mal in natura
unsere zukünftige Hündin.
Der
erste Satz, den mein Mann nach einigen Augenblicken wieder sagen
konnte war „Eine lange Dürre wird kommen!“,
und dies war sie auch.
Dann
machten wir uns auf den Heimweg mit einer enorm langen Dürre.
Daheim
angekommen ließen wir sie erstmal alles außerhalb
des Hauses erkunden.
Inzwischen
hatten die restlichen Familienmitglieder ihr neues Mitglied begutachtet.
Einer
von uns hat sich jedoch am meisten über den Neuzugang
gefreut, dies war unser Neufi-Rüde Indy. Nach den ersten zögerlichen
Kontakten ging’s ab ins Haus, wo Alysson auf zwei Katzen traf
(mag angeblich keine Katzen)! Alysson ist dann erstmal übers
Futter und Wasser hergefallen.
Am
Montag ging’s
dann zum Onkel Doc. Zur Routinekontrolle.
Der
Doc sagte uns, dass alles mit ihr OK wäre, jedoch bekam
sie zur Stärkung eine kleine Aufbauspritze.
Wir
haben zwar mit einer Not-Hündin gerechnet, jedoch nicht
damit, dass sie es nicht kennt im Haus zu schlafen, bzw. dass sie
nicht stubenrein war. Aber auch dies ging Dank ihrer guten Lernfähigkeit
und der Anleitung durch Indy schnell vorbei.
Nach
einigen Wochen konnten wir Alysson sogar schon von der Leine ableinen.
Sie machte großartige Fortschritte.
Heute
ist Alysson nicht mehr die lange Dürre, sondern eine
sehr gut gebaute Neufi-Hündin mit ungefähr 60 kg Körpergewicht.
Jedoch
hat sich auch im Haushalt der Familie seit dem 24. November 2007
was geändert, - und zwar liegen im ganzen Haus Handtücher
herum (da Alysson ein kleines Sabberproblem hat). Gott sei Dank können
wir mit ein kleines bisschen Sabber leben, und wir danken Christa
für diese „lange Dürre“.
PS: Alysson & Indy fühlen
sich sau wohl!
Mit
freundlichen Grüßen
Familie
W. & 16
Pfoten |